25 Ideen für mehr innere Ruhe

25 Ideen für mehr innere Ruhe

Ich finde es großartig, dass es heutzutage unendlich viele Möglichkeiten gibt, sich selbst zu entfalten und weiterzubilden. Trotzdem sorgen diese Möglichkeiten oft für Überforderung und wir wissen nicht mehr, wo vorne und hinten ist.

Toll wäre es doch, wenn wir unsere Chancen nutzen könnten, ohne uns innerlich aufgewühlt zu fühlen. Ich habe lange recherchiert und darüber nachdacht, was wir tun können, um unsere innere Ruhe zu finden bzw. aufrechtzuerhalten. Daraus sind 25 Ideen für mehr innere Ruhe entstanden, die du im Folgenden nachlesen kannst. 😊

1. Spazieren gehen

Gehe öfter mal einfach nach draußen und erkunde deine Umgebung. Für deine Entspannung ist es am besten, wenn du im Grünen spazieren gehst. Gehe in einen Wald oder einen Park in deiner Nähe und genieße die Natur. Lass dein Handy zu Hause!

Spazieren gehen

2. Meditieren

Es gibt verschiedenste Versionen, um zu meditieren. Geführte Meditation, stille Meditationen, Meditationen im Liegen, Laufen oder Sitzen. Finde heraus, was dir gut tut. Ich persönlich bevorzuge stille Meditationen, in denen ich mich auf etwas konzentriere. Beispielsweise auf meine Stärken oder auf die Dinge, für die ich dankbar bin.

3. Sport und Bewegung

Manchmal kostet es erst einmal Überwindung, Sport zu treiben. Aber glaub mir: Es lohnt sich. Danach wirst du dich deutlich freier und entspannter fühlen. Auch hier musst du selbst ausprobieren, welche Sportart dir gut tut. Vor allem für mehr Entspannung hilft mir Yoga, aber natürlich kann für dich eine ganz andere Sportart besser funktionieren.

4. Soziale Medien „recyclen“

Gehe durch die Liste der Menschen, denen du folgst. Welche Menschen inspirieren, motivieren oder unterhalten dich? Und welche sorgen hauptsächlich dafür, dass du neidisch bist und dich selbst schlechter fühlst? Zögere nicht und entfolge letzteren Accounts. Wenn es Personen sind, die du kennst und denen du nicht entfolgen willst ist ein guter Trick, diese Profile auf stumm zu stellen, sodass du keine Mitteilungen mehr von ihnen bekommst.

5. Zeit mit bereichernden Menschen verbringen

Passend zum letzten Punkt: Welche Menschen in deinem Leben bereichern es? Und welche rauben dir jede Energie und nehmen und nehmen, aber geben nicht? Im Idealfall brichst du den Kontakt zu diesen Menschen ab. Hast du schonmal von dem Satz gehört, dass du der Durchschnitt der fünf Personen in deinem Leben bist, mit denen du deine meiste Zeit verbringst?

Ich weiß leider, dass man nicht zu jeder Person den Kontakt einfach abbrechen kann bzw. möchte. Vielleicht gehört sie zur Familie. Wenn es möglich ist, reduziere den Kontakt, so gut es geht. Und rede mit der Person bzw. sorge für eine mögliche Lösung, mit der es dir besser gehen würde. In jedem Fall solltest du die Situation verändern.

Und zu den bereichernden Menschen deines Lebens: Verbringe so viel Zeit mit ihnen wie möglich. Triff dich auch öfter mal nur zu zweit mit einer wichtigen Person und rede mit ihr über alles, was dich so bewegt. Und geht regelmäßig zusammen in Cafés, picknicken oder unternehmt sonstige Dinge, die euch gut tun.

Freunde

6. Videos schauen, die für gute Laune sorgen

Horrorfilme und Dokumentationen über schreckliche Dinge, die auf der Welt passieren, können interessant sein und dich vielleicht sogar dazu motivieren, selbst etwas an deinem Verhalten zu ändern. Trotzdem solltest du dir überlegen, wie oft du jene Videos konsumierst. Konsumierst du diese ständig, wirst du negativer denken, die Welt als einen schlechteren Ort sehen, etc. Finde also den Ausgleich zwischen solchen Videos und jenen, die dir einfach nur gute Laune machen, ohne zwingend einen größeren Mehrwert für dich zu haben.

Du musst übrigens auch nicht ständig die Nachrichten verfolgen. Ist dir mal aufgefallen, dass so gut wie nur negative Dinge berichtet werden? Kein Wunder, dass viele Menschen das Gefühl haben, dass früher alles besser war. Und wenn du Angst hast, etwas zu verpassen, wenn du nicht ständig die Nachrichten verfolgst: Keine Sorge. Es gibt genug Menschen, die dir sowieso davon erzählen werden.

7. Handyfreie Zeiten

Baue regelmäßig Zeiten in deinen Tag ein, in denen du dein Handy ganz weglegst. Stattdessen könntest du lesen, draußen sein, kochen, dich mit Freunden oder Familie treffen… oder einfach mal nichts tun.

8. Ein Dankbarkeitstagebuch führen

Halte dir regelmäßig vor Augen, für was du alles dankbar bist. So lenkst du den Fokus auf die Dinge, die du hast – anstatt auf jene, die dir fehlen. Leider fokussieren viele Menschen sich nur auf das, was sie nicht haben und verlieren dabei völlig aus den Augen, für was sie eigentlich alles dankbar sein können. Du musst dich nicht zwingen, dieses Tagebuch täglich zu führen, wenn dich das stresst. Es hilft auch schon, wenn du alle paar Tage nur drei bis fünf Dinge notierst, für die du dankbar bist.

9. Mandalas ausmalen

Vielleicht hältst du dich selbst nicht für den größten Künstler. Kein Problem: Mandalas ausmalen kann jeder und dazu hat es eine sehr beruhigende Wirkung. Mache vielleicht dazu Entspannungsmusik an und genieße dann einfach die Zeit, in der du nur dein Mandala ausmalst.

Mandala

10. Zu Guter-Laune-Musik durch die Wohnung tanzen

Tanzen kann sich super befreiend anfühlen. Mach einfach mal laut Musik an und tanze dazu – egal, wie bescheuert das in deinen Augen aussehen mag. So kannst du das Putzen deiner Wohnung übrigens auch unterhaltsamer gestalten. Wenn du dabei laute Musik hörst und tanzt, macht es vielleicht sogar Spaß. 😊

11. Anziehsachen gezielt kaufen

Wie viele Anziehsachen besitzt du einfach nur, weil du sie nicht wegtun willst? Vielleicht ist das enge Top so schön und du wirst es in gefühlt 100 Jahren mal tragen. Oder deine hohen Schuhe, die wunderschön sind, aber du doch nie trägst, weil du nach fünf Minuten Blasen davon bekommst.

Beginne, nur noch Kleidung zu kaufen, in der du dich wohl fühlst. Und sortiere jene Kleidung aus, bei der das nicht der Fall ist. So wirst du nur noch ganz selten (bis nie) Fehlkäufe machen. Vielleicht ist ein Top wunderschön, aber schon in der Umkleide merkst du, dass es an den Achseln kneift? Dann nimm es nicht. Es wird eines dieser Kleidungsstücke, dass für immer in deinem Kleiderschrank herumliegen wird.

12. Aussortieren

Passend zum letzten Punkt: Sortiere die Dinge aus, die du nicht brauchst. Die Dinge, die einfach nur herumliegen. Vielleicht bist du zu faul, um sie zu verkaufen oder zu verschenken oder dich sonst wie mit ihnen zu befassen. Du musst ja nicht alles auf einmal machen: Gehe Schritt für Schritt vor. Verkaufe oder verschenke vielleicht einmal pro Woche etwas, das du nicht mehr brauchst. Und kaufe gleichzeitig nur noch Dinge, die du brauchst. Spätestens in ein paar Wochen wirst du einen spürbaren Unterschied in deiner Wohnung bemerken. Und du wirst dich befreiter fühlen.

13. Lächeln

Gehe mit einem Lächeln durch die Welt. So fühlst du dich besser und wirkst gleichzeitig sofort sympathischer auf andere Menschen. Du wirkst freundlicher und offener. Hast du Schwierigkeiten damit, neue Menschen kennenzulernen? Wenn du lächelst, erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass andere auf dich zukommen. Nimm diese Chancen an – und schon hast du eine neue Bekanntschaft geknüpft.

Lächeln

14. Geben

Scheue dich nicht vor dem Geben. Das muss nichts Großes sein: Es reicht schon, einem anderen Menschen mal ein Kompliment zu machen, einer Person die Tür aufzuhalten oder jemandem zu sagen, was dir wichtig an ihm ist.

15. Die „schlimmste“ Sache des Tages zuerst tun

Musst du noch etwas wichtiges für die Uni erledigen, vor dem du dich seit Tagen sträubst? Musst du vielleicht dein Bad putzen? Oder die Fenster? Mach Dinge wie diese zu allererst. Vielleicht sogar noch vor dem Frühstück. Wenn du die schlimmste Sache des Tages erledigt hast, kann der Tag ja nur besser werden. Wenn du die Sache stattdessen vor dir herschiebst, wirst du dich immer wieder daran erinnern – und vielleicht sogar schlecht fühlen – sie noch erledigen zu müssen.

16. In der eigenen Wohnung „zu Hause“ fühlen

Wie ist deine Wohnung eingerichtet? Möglichst billig und funktional, oder so, dass du dich besonders wohlfühlst? Wenn es am Geld scheitert: Du kannst deine Wohnung auch günstig gemütlich einrichten. Zum Beispiel kannst du gebrauchte Möbel über eBay-Kleinanzeigen kaufen.

Die meisten Menschen verbringen viel Zeit zu Hause. Ist es da nicht eigentlich besonders wichtig, dass man sich dort auch wirklich „zu Hause“ fühlt? Was verbindest du mit zu Hause? Vielleicht Pflanzen? Vielleicht Bilder von schönen Erinnerungen? Was auch immer es ist – sorge dafür, dass du dich in deinem zu Hause wohlfühlst. Und halte dein zu Hause ordentlich und sauber. 😉

17. Auf das Bauchgefühl achten

Wie verhältst du dich bei wichtigen Entscheidungen? Meistens haben wir ein inneres Gefühl, das uns sagt, was wir wirklich wollen. Ich bin selbst ein Mensch, der sich nicht nur auf sein Bauchgefühl verlässt, sondern auch genau über Entscheidungen nachdenkt. Das kann ja jeder halten, wie er es für richtig hält. Trotzdem: Beziehe in jedem Fall auch dein Bauchgefühl mit ein.

Vielleicht erstellst du eine Pro/Contra-Liste für eine wichtige Entscheidung. Gehe jeden Punkt dieser Liste genau in deinem Kopf durch. Was fühlst du dabei? Kommt vielleicht bei einem Punkt ein komisches Gefühl in deinem Bauch auf? Das ist ein sehr machtvoller Indikator dafür, dass du diesen Punkt in deinem Inneren nicht willst. Höre auf dieses Gefühl.

18. Ehrlichkeit

Ehrlichkeit wird leider oft vernachlässigt. Wir möchten es jedem rechtmachen und bloß niemanden verletzen. Letzen Endes bringt uns diese Denkweise aber langfristig nicht weiter. Irgendwann wird der Moment kommen, in dem es knallt. Du kannst nicht immer herunterschlucken, was dich stört. Auch, wenn es manchmal hart ist: Lerne, ehrlich zu sein! Ehrlich zu sein ist nicht gleichzusetzen mit gemein zu sein. Du kannst auch vorsichtig und freundlich darauf hinweisen, wenn dich etwas stört oder dir wichtig ist.

Sei auch zu dir selbst ehrlich. Tu das, was dir gut tut und lass dir nichts ausreden, was dir wirklich wichtig ist. Bleib dir selbst treu. Wenn du dir angewöhnt hast, sowohl zu anderen als auch zu dir selbst ehrlich zu sein, wird sich eine innere Ruhe in dir ausbreiten. Du hast nichts zu verheimlichen und tust das, was dir wichtig ist. Du spielst mit offenen Karten.

19. Ein Visionboard erstellen

Was ist dir im Leben wirklich wichtig? Das ist der erste Schritt, den es gilt, herauszufinden. Ich glaube, dass es eine völlige innere Ruhe ohne das Wissen, was du wirklich willst, nicht gibt. Hast du es aber herausgefunden, kannst du dich beruhigen. Du hast ein Ziel vor Augen, eine Vision, etwas, auf das es sich hinzuarbeiten lohnt – komme, was wolle.

Auch, wenn schwierige Zeiten kommen und auch, wenn sich deine Visionen im Laufe der Zeit verändern werden. Wichtig ist nur, dass du welche hast. Visualisiere diese Visionen, indem du ein Visionboard erstellst. Das ist im Prinzip einfach eine Collage mit Bildern (und vielleicht auch Zitaten), die deine Visionen darstellen. Jedes Mal, wenn du diese Bilder anschaust, wirst du motiviert sein und gleichzeitig zufrieden, das gefunden zu haben, was dir wirklich wichtig ist.

20. Planen, ohne zu überplanen

Wenn du ein Mensch für To Do-Listen bist, nimm dir nicht viel mehr als drei To Dos pro Tag vor. Setze Prioritäten: Was sind die drei wichtigsten Dinge, die du heute erledigen möchtest? Vielleicht möchtest du es sogar auf die eine wichtigste Sache pro Tag reduzieren?

Am Ende wirst du mehr schaffen, wenn du dir weniger vornimmst. Klingt paradox, aber die meisten von uns sind durch lange To Do-Listen eher überfordert als alles andere. Oft wissen wir nicht, wo wir anfangen sollen und machen letztlich gar nichts von dem, was wir uns vorgenommen haben. Warum also die Liste nicht einfach auf die ein bis drei wichtigsten To Dos reduzieren? So vermeiden wir Überforderung und erledigen gleichzeitig sogar noch unsere Prioritäten.

21. Zeit mit Tieren verbringen

Tiere denken nicht, sondern leben einfach im Moment und nehmen diesen so, wie er eben kommt. Davon können wir Menschen uns noch einiges abgucken, wenn wir mehr innere Ruhe spüren wollen. 😊 Wenn du Haustiere hast, nimm dir viel Zeit für sie. Wenn nicht: Kannst du vielleicht mal auf die Haustiere von Bekannten aufpassen? Oder wie wäre es, mit einem Hund aus dem Tierheim spazieren zu gehen?

Tiere

22. Nur eine Sache gleichzeitig tun

Multitasking funktioniert nicht. Wir können immer nur eine Sache gleichzeitig tun. Zusätzlich sind wir nur gestresst, wenn wir alles auf einmal wollen. Probiere dich doch mal an Single-Tasking: Nur eine Sache gleichzeitig tun. Wenn du spazieren gehst, spazierst du. Wenn du liest, liest du. Wenn du kochst, kochst du. Wenn du mit einem Freund redest, konzentrierst du dich vollkommen auf ihn.

23. Selbstliebe praktizieren

Sei dir selbst wichtig. Pflege dich, mache Sport, kümmere dich um dich selbst. Aber, und das ist ganz wichtig: Erlaube dir auch, Fehler zu machen und unperfekt zu sein. Es ist okay, auch einfach mal nichts zu tun. Du musst nicht jeden Tag super produktiv sein und dich selbst optimieren. Du darfst auch einfach mal auf der Couch liegen.

Halte dir regelmäßig deine Stärken vor Augen, lobe dich für das, was du geschafft hast und rede dich selbst nicht kleiner, als du bist. Sei dir selbst dein bester Freund.

24. Sich selbst ernst, aber nicht zu ernst nehmen

Du solltest dich ernst nehmen in dem, was du tust. Du darfst dich nicht wundern, wenn dich niemand so richtig ernst nimmt, wenn du deine eigenen Ziele und Erfolge ständig klein-/lächerlich redest. Auch, wenn du unkonventionelle Dinge tust: Nimm sie vollkommen ernst.

Trotzdem solltest du dich nicht zu ernst nehmen. Vielleicht bringt jemand mal einen dummen Spruch über dich: Dann kannst du vielleicht auch einfach darüber lachen, anstatt dich zu rechtfertigen. Wenn du über dich selbst lachen kannst, wirst du deutlich gelassener durch das Leben kann. Sagen wir: Lache über dich, ohne dich auszulachen und kleinzureden. Nimm die Dinge mit Humor.

25. Bereit sein, lebenslang zu lernen

Du wirst nie auslernen. Es gibt immer etwas, das du noch nicht kannst oder noch nicht weißt. Das ist kein Grund, dich schlecht zu fühlen oder unter Druck zu setzen. Sei einfach bereit, dazuzulernen, stelle Fragen, sag jemandem auch mal, dass du keine Ahnung von einer Sache hast. Nur so wirst du dazu lernen. Durch Bücher lesen, Podcasts hören, Videos schauen – und so viele andere Möglichkeiten, die es heute zum weiterbilden gibt – wirst du dich dein ganzes Leben lang weiterbilden/-entwickeln können. Und das ist auch gut so. 😊

Das war mal ein langer Beitrag. Toll, wenn du es bis hier hin geschafft hast – und wenn du noch mehr Ideen hast, um seine innere Ruhe zu erhöhen, lass sie mir gerne da! 😊

Sarah

Ich bin Sarah und Psychologin (B. Sc.). Derzeit mache ich zudem meinen Master in Positiver Psychologie. Auf meinem Blog gebe ich Dir Denkanstöße dafür, wie Du Deine Ängste überwinden, mehr entspannen und Dich persönlich weiterentwickeln kannst.

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