10 Dinge, die Deine Konzentration verbessern

10 Dinge, die Deine Konzentration verbessern

In Zeiten des Leistungsdrucks ist es nicht gerade leicht, die Nerven zu behalten. Von allen Seiten prasseln Erwartungen auf uns nieder. Wir sollen studieren oder arbeiten – und nebenbei noch 1000 andere Dinge erledigen. Wenn wir dabei sind, eine Sache zu erledigen, sind wir mit den Gedanken schon bei der nächsten. Zudem tun wir Dinge oft nebenbei. Während wir uns mit jemandem unterhalten, checken wir nebenbei auf unserem Handy die neusten Posts auf Instagram.

Mehrere Dinge auf einmal zu erledigen und ständig mit den Gedanken woanders zu sein, als an dem Ort, an dem man gerade ist – das ist nicht sehr förderlich für unsere Konzentrationsfähigkeit. Wie du also lernst, dich (wieder) mehr zu konzentrieren, erfährst du in diesem Beitrag.

1. Single-Tasking statt Multi-Tasking

Um dich wieder mehr zu konzentrieren, musst du mit der Gewohnheit brechen, ständig mehrere Dinge gleichzeitig tun zu wollen. Multi-Tasking funktioniert nicht: Unser Gehirn kann sich immer nur auf eine Sache gleichzeitig konzentrieren. Daher brauchst du am Ende nur länger für die Dinge, wenn du dich im Multi-Tasking versuchst.

Probiere es mal aus: Wenn du lernst, lernst du nur. Wenn du kochst, kochst du nur. Wenn du dich mit jemandem unterhältst, tust du nur das. Vermeide es, nebenbei noch am Handy sein zu wollen oder sonstige Dinge erledigen zu wollen. Gehe die Dinge Schritt für Schritt an – eins nach dem anderen, und nicht alles gleichzeitig.

2. Plane gezielt, ohne dich zu unter- oder überfordern

Es ist schonmal sehr gut, wenn du nur eine Sache nach der anderen tust und Multi-Tasking vermeidest. Ohne eine Ahnung davon, was du eigentlich vorhast, wirst du jedoch bei vielen Dingen im Leben trotzdem scheitern.

Möchtest du zum Beispiel für eine Klausur lernen, wirst du sehr wahrscheinlich trotzdem prokrastinieren, wenn du dich ohne Plan einfach an den Schreibtisch setzt. Du wirst dich vielleicht in deinen Gedanken verlieren – oder einfach die Wand deines Zimmers anstarren. Hast du dagegen einen Lernplan erstellt, sieht die Sache ganz anders aus.

Wichtig ist hierbei, dass du dir nicht zu viel auf einmal vornimmst. Du solltest dich fordern, ohne dich zu überfordern. Steht beispielsweise eine große Klausur an, wäre es sinnvoll, einen Lernplan zu erstellen, der in kleine Schritte eingeteilt ist. So vermeidest du das Gefühl, nicht zu wissen, wo du anfangen sollst. Schritt für Schritt kannst du dich dann an deinem Plan entlanghangeln, ohne den Überblick zu verlieren.

Plane auch Pausen ein. So vermeidest du die Möglichkeit, dich zu überfordern. Pausen sind extrem wichtig, um deine Konzentration aufrechtzuerhalten bzw. wiederherzustellen.

3. Bewege dich an der frischen Luft

Deine Pausen könntest du beispielsweise dazu nutzen, um dich an der frischen Luft zu bewegen. Ein Spaziergang kann eine tolle Möglichkeit sein, um dich wieder konzentrieren zu können. Sport im Allgemeinen ist dabei sehr hilfreich.

4. Richte dir Zeiten ein, in denen du ungestört bist

Wenn du deine Konzentration fördern willst, ist es hilfreich, störfreie Zeiten in deinen Tag einzubauen. Zeiten, in denen du durch Nichts und Niemanden gestört werden kannst. Stelle in diesen Zeiten dein Handy aus oder auf stumm. Um nicht in Versuchung zu geraten, hilft es mir persönlich, mein Handy in einen anderen Raum zu legen. Du musst nicht immer erreichbar sein.

Vermeide auch jegliche sonstige Ablenkungsmöglichkeiten. Möchtest du beispielsweise lernen, hab nichts auf dem Schreibtisch, das dich irgendwie ablenken könnte.

5. Stelle deine Push-Benachrichtigungen aus

Das Ausstellen von Push-Benachrichtigungen gibt dir die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wann du deine E-Mails oder sonstige Neuigkeiten checken möchtest.

Jedes Mal, wenn du sofort auf einer Push-Benachrichtigung reagierst, verlierst du die Konzentration für das, was du davor getan hast. Vielleicht bist du gerade in einer spannenden Unterhaltung mit einer anderen Person und verlierst so den Gesprächsfaden.

Stattdessen könntest du dir einige feste Zeitpunkte am Tag aussuchen, an denen du deine Nachrichten, E-Mails und sonstige Neuigkeiten liest bzw. anschaust.

6. Erziele „Flow-Erlebnisse“

Flow-Erlebnisse sind jene, in denen du alles um dich herum völlig vergisst und nur bei der einen Sache bist, die du gerade tust. Ein Maximum an Konzentration also.

Denke einmal darüber nach, bei welchen Tätigkeiten du so ein Erlebnis schonmal hattest und überlege, wie du mehr von solchen erzielen könntest. Oft sind es Tätigkeiten, mit denen wir ein Ziel verfolgen und die uns weder unter- noch überfordern.

7. Uhr statt Handy

Wenn du wissen möchtest, wie spät es ist, ist es sinnvoller, auf eine Uhr zu schauen, als auf dein Handy. So vermeidest du die Möglichkeit, dich durch sonstige Dinge auf deinem Handy ablenken zu lassen und somit möglicherweise deine Konzentration zu verlieren.

8. Nimm dir Zeit, um deine Gedanken herunterzuschreiben

Wenn du eine Person bist, die sich oft nicht konzentrieren kann, weil sie zu viel nachdenkt, könnte dir Folgendes helfen: Nimm dir ca. 30 Minuten am Tag, um einfach mal alles herunterzuschreiben, über was du so nachdenkst. So hast du die Gewissheit, dass du diese Gedanken nicht vergessen kannst – du hast sie ja aufgeschrieben und kannst zu jedem Zeitpunkt wieder auf sie „zurückgreifen“.

9. Beginne mit dem Meditieren

Meditation ist ein sehr sinnvoller Weg, um seine Konzentration zu fördern. Während einer Meditation musst du sehr aufmerksam sein. Du beobachtest deine eigenen Gedanken und versuchst, deine Aufmerksamkeit immer und immer wieder zurück auf den Gegenstand der Meditation zu lenken – beispielsweise deinen Atem.

Vielleicht helfen dir auch andere Entspannungs- bzw. Achtsamkeitsübungen. Informiere dich beispielsweise über Body-Scanning. Wichtig ist, dass du durch diese Übung etwas hast, auf das du dich konzentrieren musst: Deinen Atem, verschiedene Körperstellen, etc.

10. Höre Musik, die deine Konzentration fördert

Es gibt Musik, die Alpha-Wellen im Gehirn auslöst. Solche Musik fördert deine Konzentration. Bei mir hilft vor allem ruhige, klassische Musik (wie Klaviermusik). Probiere einfach mal aus, ob es für dich funktioniert.

Literaturangaben bzw. weitere Lektüre

von Münchhausen, M. (2016). Konzentration: Wie wir lernen, wieder ganz bei der Sache zu sein (3. Aufl.). Offenbach am Main, Deutschland: GABAL.

Sarah

Ich bin Sarah, 22 Jahre alt und stecke mitten im Psychologie-Studium. Auf meinem Blog zeige ich dir, wie du Ängste und Stress in den Griff bekommst, mehr entspannst und dich persönlich weiterentwickelst.

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