So schaffst Du es, Deinen Liebeskummer endlich zu überwinden

So schaffst Du es, Deinen Liebeskummer endlich zu überwinden

Das Ende einer Beziehung fühlt sich in den meisten Fällen alles andere als gut an. Vielleicht wart ihr lange zusammen, vielleicht hat dein Ex dich aus dem Nichts verlassen, vielleicht ist er sogar fremdgegangen. Trotzdem bleibt dir leider nicht viel übrig, als es zu akzeptieren.

Hast du den Schritt der Akzeptanz gemeistert und bist nicht mehr in dem Stadium, alles zu tun, um ihn zurückzugewinnen, kannst du endlich damit beginnen, abzuschließen. Wichtig ist, dass du dich nicht überforderst. Es ist völlig okay, traurig zu sein und nicht sofort normal weiterleben zu können.

Die folgenden 10 Punkte können dir helfen, die Beziehung nach und nach zu verarbeiten. Schau einfach, welche der Punkte dir persönlich am meisten helfen und setze diese um. Am Ende des Beitrags habe ich alle Punkte noch einmal zusammengefasst.

1. Gib Dir genug Zeit zum Trauern

Es ist völlig okay, dass du traurig bist. Vielleicht wart ihr eine gefühlte Ewigkeit zusammen und dir fehlen viele der Dinge, die ihr zusammen gemacht habt. Das ist normal: Menschen sind Gewohnheitstiere und es ist nun einmal so, dass man in einer Beziehung viele gemeinsame Gewohnheiten entwickelt. Diese Gewohnheiten fallen nun weg. Du hast einen geliebten Menschen verloren und brauchst Zeit, um dich wieder umzugewöhnen, single zu sein.

Setze dich daher nicht unter Druck und verurteile dich nicht, wenn du immer mal wieder in alte Muster verfällst. Vielleicht gibt es Tage, an denen du denkst „Wow, ich fühle mich so viel besser“ – und dann kommen wieder Tage, an denen du weinend auf dem Sofa sitzt und dich fühlst, als wäre dein Leben sinnlos.

Vertraue darauf, dass die Zeit deine Wunden heilen wird. Dein Ziel muss ja nicht sein, deinen Expartner zu vergessen. Vielleicht möchtest du die Zeit, die ihr zusammen hattet, ja auch in schöner Erinnerung behalten. Aber der Schmerz wird vergehen. Eines Tages wirst du lächeln, dass ihr eine schöne Zeit zusammen hattet, ohne dabei dieses schmerzvolle Gefühl zu empfinden.

2. Halte den Kontakt zum Ex so gering wie möglich

Wenn du über die Beziehung hinwegkommen möchtest, hilft es, den Kontakt zum Expartner so gering wie möglich zu halten. „Stalke“ ihn nicht bei Instagram, Facebook oder sonst wo. Widerstehe der Versuchung, ihm zu schreiben, solange es nicht wirklich wichtig ist.

Es hilft auch, gemeinsame Erinnerungen zu verstauen. Du musst sie ja nicht gleich verbrennen – es reicht, wenn sie erst einmal außer Sichtweite sind. Vielleicht möchtest du dich ja in einigen Monaten oder Jahren im Guten an die schöne Zeit erinnern und da wäre es doch schade, wenn du alle Erinnerungen entsorgt hast.

3. Halte Dir vor Augen, warum die Beziehung keinen Sinn mehr hatte

Auch, wenn du die negativen Seiten der Beziehung vielleicht gerade nicht siehst oder sehen möchtest, weil dir dein Expartner so sehr fehlt – es wird sie geben, sonst hättet ihr euch nicht getrennt.

Schreibe auf, warum es nicht mehr funktioniert hat und die Beziehung keinen Sinn mehr hatte. Auch, wenn dein Expartner Schluss gemacht hat, wird es Gründe dafür geben. Eine gute Möglichkeit, um die Schlussmachgründe immer präsent zu haben ist es, deine Handy-Notizfunktion zu nutzen. Immer, wenn du daran denkst, was dir alles fehlst, kannst du auf diese Notiz zurückgreifen und so feststellen, dass nicht alles so rosig war, wie du momentan vielleicht denkst.

4. Schreibe Tagebuch

Tagebuch schreiben hilft, um einfach mal alles rauszulassen, was dich belastet. Schreibe alles auf, was in deinem Kopf herumschwirrt – das kann ein sehr befreiendes Gefühl sein.

Du kannst auch einen Brief an deinen Ex verfassen, in den du alles schreibst, was du ihm noch sagen möchtest. Deine Absicht sollte es hierbei nicht sein, diesen Brief abzuschicken, sondern einfach das herunterzuschreiben, was dich belastet. So kannst du besser mit deinen Gefühlen zu ihm abschließen.

5. Rede mit Freunden und Familie

Ähnlich wie beim Tagebuchschreiben kannst du im Gespräch mit Freunden oder Familie einfach mal das rauslassen, was dich belastet. Ein Vorteil gegenüber dem Tagebuch ist natürlich, dass du dich von ihnen trösten lassen kannst und vielleicht sogar einige hilfreiche Ratschläge bekommst.

6. Beschäftige Dich mit Dir selbst

Das Ende einer Beziehung ist eine Chance, um sich mal in Ruhe mit sich selbst zu beschäftigen. Wahrscheinlich ist niemand mehr da, der dir dazwischenreden will oder, auf den du mit deinen Entscheidungen groß Rücksicht nehmen musst. Nutze diese Gelegenheit, um herauszufinden, was du wirklich willst.

Du kannst dich zudem mit deiner eigenen Persönlichkeit beschäftigen – vielleicht sind dir in der Beziehung ja auch deine eigenen Schwächen bewusst geworden und du möchtest nun gezielt an ihnen arbeiten und dich verbessern. Du kannst außerdem neue Hobbys finden, neue Leute kennenlernen und einfach mal das tun, was dir gut tut.

Gibt es vielleicht sogar Dinge, die du in der Beziehung nie tun konntest? Dann ist jetzt die beste Gelegenheit, diese Dinge zu tun. Wolltest du schon immer eine längere Reise machen, von der dein Partner dich abgehalten hat? Worauf wartest du also noch?

7. Erstelle ein Visionboard

Ein Visionboard besteht aus Fotos deiner Visionen. Wenn du herausgefunden hast, was du willst, kannst du dir ein Visionboard mit diesen Dingen erstellen. Lasse dich zum Beispiel auf Pinterest inspirieren und erstelle dann eine Collage mit den Bildern, die dich am meisten motivieren. Diese Collage kannst du dir dann als Desktop-/und Handyhintergrund einrichten und dir zudem ausdrucken und in deine Wohnung hängen.

Es ist sehr motivierend, Bilder anzuschauen, die dich inspirieren. Auch, wenn du immer wieder Momente haben wirst, in denen du traurig bist, siehst du auf diese Weise trotzdem, dass das Leben weitergeht. Du hast trotz des Endes der Beziehung eine Zukunft, auf die du hinarbeiten kannst und das gibt dir Aussicht auf Besserung.

8. Lenke Dich ab, so gut es geht

Beschäftige dich, so gut es geht. So vermeidest du, in Trauer zu versinken. Gehe aus, auch wenn du dich dazu zunächst überwinden musst. Gehe unter Menschen, lerne neue Menschen kennen, flirte vielleicht sogar. Mache Sport, gehe spazieren, bewege dich.

Schau einfach, welche Ablenkung dir gut tut. Wichtig ist, dass du dich mit irgendetwas ablenkst und dich so beschäftigt hältst. Ansonsten wird dein Kopf sich wahrscheinlich immer wieder mit der gescheiterten Beziehung beschäftigen und du wirst ständig wieder traurig sein.

9. Erstelle Dir Deinen idealen Traumpartner

Da die Beziehung gescheitert ist, muss es ja irgendetwas gegeben haben, was an deinem Ex nicht gerade ideal war. Auch, wenn er derjenige war, der Schluss gemacht hat. Erstelle dir eine Liste mit den Eigenschaften, die dein absoluter Traumpartner haben sollte. Das führt dir vor Augen, dass dein Ex nicht alles hatte, was du dir wünschst. Gleichzeitig denkst du darüber nach, dass es da draußen vielleicht jemanden mit genau den Eigenschaften gibt, die dein Ex nie hatte.

10. Beginne, im Jetzt zu leben

Das ist für mich der wahrscheinlich wichtigste Punkt. Beginne, im Jetzt zu leben. Nur der heutige Tag zählt. Nur der jetzige Moment zählt. Egal, was in der Vergangenheit war – du kannst sie sowieso nicht mehr rückgängig machen. Und alles, was in deiner Zukunft geschieht, entscheidet sich in der Gegenwart.

Wenn es dir schwerfällt, mit den Gedanken im Jetzt zu bleiben, beginne, dich mit Dingen wie Meditation zu beschäftigen. Lerne, achtsam zu sein. Beschäftige dich nur mit einer Sache gleichzeitig. Nimm deine Umgebung bewusst wahr.

Zusammenfassung

  1. Gib Dir genug Zeit zum Trauern
  2. Halte den Kontakt zum Ex so gering wie möglich
  3. Halte Dir vor Augen, warum die Beziehung keinen Sinn mehr hatte
  4. Schreibe Tagebuch
  5. Rede mit Freunden und Familie
  6. Beschäftige Dich mit Dir selbst
  7. Erstelle ein Visionboard
  8. Lenke Dich ab, so gut es geht
  9. Erstelle Dir Deinen idealen Traumpartner
  10. Beginne, im Jetzt zu leben (!)

Sarah

Ich bin Sarah und Psychologin (B. Sc.); zudem beginne ich in wenigen Wochen mein Masterstudium in Positiver Psychologie. Auf meinem Blog gebe ich Dir Denkanstöße dafür, wie Du Deine Ängste überwinden, mehr entspannen und Dich persönlich weiterentwickeln kannst.

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