Warum Du so bist, wie Du bist – und wie Du Dich verändern kannst

Warum Du so bist, wie Du bist – und wie Du Dich verändern kannst

Hier erfährst du, wie deine Gedanken, Gefühle und dein Verhalten miteinander verbunden sind. Durch dieses Verständnis lernst du, inwiefern eine Veränderung deiner Gedanken und vor allem deines Verhaltens dafür sorgen, dass du dich besser fühlst und du glücklicher wirst.

Verhaltenstherapie
Gedanken, Gefühle und Verhalten sind eng miteinander verbunden

GedankenGedanken

Man sagt, dass das Leben, was wir „leben“, letztendlich von unseren eigenen Gedanken abhängt. Für mich hat diese Einsicht einiges verändert. Wenn ich schlecht über mich denke, werde ich mich auch schlecht fühlen. Und wenn ich mich schlecht fühle, werde ich mich anders verhalten, als wenn ich gut über mich denke. Das heißt: Wie ich über mich, andere Menschen und sonstige Dinge in meinem Leben denke, entscheidet, was ich für ein Leben führe.

GefühleGefühle

Gefühle werden durch die eigenen Gedanken verursacht. Denke ich schlecht über mich, fühle ich mich auch dementsprechend. Gedanken und Gefühle sind somit eng miteinander verbunden. Trotzdem sind sie voneinander zu trennen. Ein Gedanke wäre zum Beispiel: „Das Wetter ist heute aber beschissen“. Das Unangenehme, was wir mit diesem Gedanken verbinden, sind unsere Gefühle – nicht unsere Gedanken als solche. Das heißt, dass der wertende Gedanke die eigenen Gefühle beeinflusst (hier, indem wir uns dann zum Beispiel kraftlos fühlen, nach draußen zu gehen o. ä.).

Gefühle können entweder angenehm oder unangenehm sein. Um glücklich zu werden ist es notwendig, auf möglichst viele angenehme Gefühle abzuzielen.

VerhaltenVerhalten

Unser Verhalten wird durch unsere Gefühle verursacht. Wenn wir voller Lebensfreude sind, werden wir uns anders verhalten, als wenn wir nur die negativen Seiten im Leben sehen. So haben erfolgreiche Menschen eine positive Grundeinstellung, die dazu führt, dass sie jeden Tag hart für ihre Ziele arbeiten.

Trotzdem müssen unsere Gedanken und Gefühle nicht immer mit unserem Verhalten übereinstimmen. Ein Beispiel: Du liegst morgens im Bett, der Wecker klingelt und du musst gleich zur Arbeit. Du denkst: „Ich möchte nicht aufstehen“ und fühlst dich lust- und kraftlos. Trotzdem kannst du, auch wenn es dir nicht leicht fallen muss, aus dem Bett aufstehen. So kannst du wiederum deine Gedanken beeinflussen: Stehst du auf, wirst du vermutlich denken: „Wow, ich habe es tatsächlich geschafft“, was dazu führt, dass du dich besser fühlst und dich den Rest des Tages vielleicht besonders in deiner Arbeit engagierst.

Fazit: Wie kann ich mich dadurch jetzt verändern?

Gedanken, Gefühle und Verhalten sind eng miteinander verknüpft. Sie bestimmen, welche Person wir im Leben sind. Durch unsere Gedanken entstehen bestimmte Gefühle, die oft zu bestimmten Verhaltensweisen führen. Wie wir uns dann verhalten, beeinflusst wieder, wie wir über etwas denken – usw.

Das Verständnis dieses Kreislaufs kann dir helfen, dich und dein Leben zu verändern. So kannst du zum Beispiel dafür sorgen, dass du dich trotz schlechter Laune dazu motivierst, etwas zu tun. Ist dein Ziel einen Fitnesskörper zu bekommen, aber du fühlst dich lustlos, trainieren zu gehen? Dann überwinde dich trotzdem dazu, egal, wie wenig Lust du in diesem Moment hast. Wenn du dich einige Male überwunden hast, wirst du dich daran gewöhnen, dass Training jetzt zu deinem Alltag gehört und nun eine Gewohnheit ist. Du wirst durch dieses Verhalten denken, dass es jetzt „normal“ für dich ist, zum Training zu gehen, und du wirst immer motivierter sein.

Gefühle als solche zu verändern ist meistens eher schwierig. Du kannst diese Gefühle aber verändern, indem du deine Gedanken beeinflusst. Und diese Gedanken werden durch dein eigenes Verhalten verursacht.

Das heißt: Um dich besser zu fühlen, verändere dein Verhalten oder deine Gedanken. Einfacher ist es, das eigene Verhalten zu verändern. Du kannst dich wie oben erwähnt beispielsweise zu bestimmten Verhaltensweisen „zwingen“, bis du sie als Gewohnheit integriert hast. Zudem kannst du dir Ziele setzen, die dich daran erinnern, wofür du etwas tust – dadurch wirst du wiederum motiviert, dich gemäß deinen Zielen zu verhalten usw.Zielsetzung

Es gibt verschiedenste Verhaltensweisen, die du machen kannst, um deine Gedanken und somit deine Gefühle zu beeinflussen. Wenn dich irgendetwas vom Tun abhält, könnte es daran liegen, dass du nicht weißt, wo du anfangen sollst. In diesem Fall: Setze dir konkrete Ziele, sodass du einen Plan hast, an dem du dich orientieren kannst. Wer nicht weiß, wohin er will, wird Schwierigkeiten haben, überhaupt erst zu beginnen.

Sarah

Ich bin Sarah, 22 Jahre alt und stecke mitten im Psychologie-Studium. Auf meinem Blog zeige ich dir, wie du Ängste und Stress in den Griff bekommst, mehr entspannst und dich persönlich weiterentwickelst.

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