Was will ich eigentlich? – So findest Du heraus, was wirklich zu Dir passt

Was will ich eigentlich? – So findest Du heraus, was wirklich zu Dir passt

Denkst du oft darüber nach, was du eigentlich willst? Ich selbst war immer neidisch auf die Personen, die schon in der Schule genau wussten, was sie später machen wollen. Diese Personen schienen ihr Leben irgendwie im Griff zu haben, während ich einfach nicht wusste, was ich will.

Überall hört man „Du musst dir Ziele setzen, wenn du erfolgreich werden willst“. Und ich finde auch, dass Ziele sehr hilfreich sein können. Aber was ist, wenn du nicht einmal weißt, was du willst? Wie sollst du dir dann Ziele setzen? Wovon sollst du träumen?

1. Probiere Dinge aus

Dieser Tipp klingt selbstverständlich. Bei mir war es aber tatsächlich so, dass ich zwar ständig unzufrieden war, weil ich nicht wusste, was ich will – viel ausprobiert, um das herauszufinden, habe ich aber auch nicht. Ich hatte einfach Angst, Neues auszuprobieren. Einige Hobbies hatte ich zwar, aber so richtig gefallen haben sie mir nicht.

Wichtig ist also, dass du neue Dinge ausprobierst, auch, wenn du dich zunächst dabei unwohl fühlst oder Angst davor hast. Tu diese Dinge trotz Angst. Gib nicht direkt auf, wenn dir die Dinge nicht auf Anhieb gefallen. Wenn du jedoch trotz längerem Ausprobieren ein unwohles Gefühl im Bauch verspürst, ist es wahrscheinlich nicht das Richtige für dich.

Das ist aber auch schon eine wichtige Erkenntnis: Zu wissen, was du nicht willst, ist auch ein großer Erfolg. Sei dann weiterhin offen dafür, deinen Horizont zu erweitern und probiere trotzdem neue Dinge aus. Wenn du etwas gefunden hast, das dir gefällt, bleib dabei. Ich persönlich finde, dass es auch sehr stressig sein kann, wenn man etwas gefunden hat, das man mag – aber weiterhin ständig auf der Suche nach Neuem und Besserem ist.

2. Tue Dinge, die du magst, regelmäßiger

Vielleicht hast du eine Sache gefunden, die dir gefällt. Trotzdem machst du sie noch sehr selten. Vielleicht ist sie einfach noch nicht zur Gewohnheit geworden. Das heißt nicht sofort, dass es doch nicht das Richtige für dich war. Überwinde dich, die Dinge, die dir gefallen, öfter zu tun.

3. Lass dich von anderen Menschen inspirieren

Du kannst dich zum Beispiel inspirieren lassen, indem du liest, Hörbücher oder Podcasts hörst oder Videos schaust von Personen, die du magst. Das bedeutet nicht, dass du deren Meinung vollkommen akzeptieren musst und alles toll finden musst, was diese Personen tun.

Wenn dir eine Person sympathisch ist oder dir dessen Schreibstil gefällt, kann sie jedoch eine gute Inspirationsquelle sein. Es hat ja einen Sinn, dass eine bestimmte Person oder Art von Person dir sympathisch ist. Vielleicht kannst du einige Dinge, die diese Person tut, mal ausprobieren und schauen, ob sie dir selbst auch gefallen.

4. Triff deine eigenen Entscheidungen

Es ist wichtig, dass du deine Entscheidungen selbst triffst. Sei es die Studienwahl, Berufswahl oder die Entscheidung, ob du deinen Partner verlassen solltest. Wenn du nicht die Verantwortung für die Taten in deinem Leben übernimmst, wird dein Leben nicht durch dich selbst gesteuert. Du wirst das tun, was andere von dir erwarten oder du wirst die Dinge, die andere mögen, tun. Tu das, was du für richtig hältst. Auch, wenn das manchmal auf Widerstand stoßen mag.

Ich weiß, dass es schwierig ist, eigene Entscheidungen zu treffen, wenn man noch nicht weiß, was man eigentlich will. Dein Bauchgefühl ist ein sehr gutes Indiz dafür. Vielleicht schreibst du deine Gedanken auf Papier und achtest dabei darauf, ob du dich wohl fühlst oder nicht. Oder du schließt die Augen, stellst dir eine mögliche Entscheidung vor und achtest auch hier auf dein Gefühl in der Bauchgegend.

5. Gehe an Orte, an denen du möglichst wenig beeinflusst wirst

Solche Orte können beispielsweise ein Park sein, in dem du deine Gedanken einfach mal „laufen lassen“ kannst. Oder eine längere Reise in ein fremdes Land. So erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass du herausfindest, was du im Inneren wirklich willst. Und nicht das tust, was andere von dir erwarten.

Buchtipp

Strelecky, J. (2007). Das Café am Rande der Welt: eine Erzählung über denn Sinn des Lebens. München, Deutschland: dtv.

Sarah

Ich bin Sarah und Psychologin (B. Sc.). Derzeit mache ich zudem meinen Master in Positiver Psychologie. Auf meinem Blog gebe ich Dir Denkanstöße dafür, wie Du Deine Ängste überwinden, mehr entspannen und Dich persönlich weiterentwickeln kannst.

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